Kleine Mutpausen · Für Eltern leiser, neurodivergenter Kinder
Alle sehen ein ruhiges Kind. Du siehst, wie viel Kraft das kostet.
Den ganzen Vormittag hat es funktioniert, zu Hause bricht es zusammen. Das bekommt außer dir niemand mit. Und weil dein Kind niemanden stört, schaut auch niemand hin.
Bei Kleine Mutpausen findest du Bücher, in denen dein Kind malen kann, was es nicht sagt. Und du findest heraus, ob es gerade Nähe oder Rückzug braucht.
Viele Sätze über dein Kind. Keiner sagt, was daraus folgt.
Im Zeugnis steht „verträumt“. Beim Elterngespräch heißt es „könnte mehr, wenn es wollte“, im Sportverein „macht nie Ärger“, und die Oma freut sich über ein so pflegeleichtes Kind. Jeder dieser Sätze stimmt für sich. Nur setzt sie niemand zusammen, und am Ende stehst du mit der Frage da, was du damit anfangen sollst.
Dahinter steckt eine Logik, die mich wütend macht: Solange ein Kind funktioniert, gilt alles als in Ordnung. Hilfe bekommt, wer den Betrieb stört. Ein leises Kind bekommt ein Urteil, und manches glaubt es irgendwann selbst.
Kleine Mutpausen ordnet ein, statt dir noch eine Anleitung zu geben. Der Kompass hilft dir einzuordnen, ob dein Kind gerade Nähe oder Rückzug braucht, die Bücher sind sein Platz zum Malen und Ankreuzen, und im Blog schreibe ich darüber, was hinter den Sätzen der anderen stecken kann. Ob dein Kind hochsensibel ist, ADHS hat, autistisch ist oder ob es dafür noch keinen Namen gibt: Eine Diagnose braucht es hier nicht.

Damit dein leises Kind wirklich gesehen wird –
bevor es gelernt hat, sich unsichtbar zu machen.
Für Kinder mit großem Innenleben
Du willst helfen, aber manchmal fehlen die Worte
Dein Kind kommt nach Hause, und du siehst, dass der Tag zu voll war. Nachfragen macht es schwerer, und nichts zu tun fühlt sich falsch an. Mit den Mutpausen-Büchern gibst du ihm etwas in die Hand, das keine Worte braucht, auch deine nicht. Der Stift übernimmt, was Worte nicht können.
Du legst das Buch hin und lässt dein Kind in Ruhe. Es malt das Gewitter in seinem Kopf, sucht eine Farbe für seine Wut oder schneidet eine Mutkarte für die Jackentasche aus. Dafür braucht es keine Vorbereitung und keine Erklärung.
Viele Bücher über Gefühle funktionieren wie Hausaufgaben: ausfüllen, nachdenken, Fortschritt messen. Nach einem vollen Schultag ist das oft das Letzte, was ein erschöpftes Kind braucht. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, nichts zum Abhaken und keinen Bildschirm. Ob dein Kind dir später eine Seite zeigt, entscheidet es selbst.

Für Tage, an denen alles zu viel ist
Für das Kind, das nach einem vollen Tag nur noch seine Ruhe will. Es gestaltet sich einen Rückzugsort, findet Seiten zum STOP-Sagen, wenn alles zu laut und zu viel wird, und schlägt auf, wo es gerade hinwill.

Für wilde Gefühle & ruhige Momente
Für das Kind, dessen Gefühle manchmal größer sind als es selbst. Es findet Sätze wie „Ich bin manchmal laut, ich bin manchmal leise, ich bin immer ich“ und einen Ruhe-Ort, den es selbst gestaltet.



Dein Kind braucht keine Anleitung und keine Hilfe beim Anfangen.

Für dich
Der Mutpausen-Kompass
Dein Kind kommt nach Hause, lässt den Ranzen fallen und sagt kein Wort. Fragst du nach, oder lässt du es in Ruhe?
An anderen Tagen weint es. Du willst es in den Arm nehmen, und es schiebt dich weg oder wird noch lauter. Du willst da sein und weißt nicht, wie.
In so einem Moment musst du nicht die richtige Reaktion parat haben. Der Mutpausen-Kompass stellt dir zwei Fragen und führt dich zu einem von vier Feldern. Dort steht, was jetzt guttun kann, was du dir sparen kannst und ein Satz, den du sagen kannst. Das dauert unter einer Minute.
Dein Kind braucht dafür keine Diagnose.

Salut, ich bin Nicole
Ich bin Nicole, Kreative, Webdesignerin, Autorin und die Person hinter den Kleinen Mutpausen.
Ich weiß, wie es ist, wenn die Welt zu schnell, zu laut, zu viel wird, und wie leicht man dabei übersehen wird, gerade weil man eher leise ist und nicht stört.
Eigentlich wollte ich nur ein Malbuch machen. Daraus sind die Kleinen Mutpausen geworden, mit einer Botschaft, die jedes leise Kind hören sollte:
Du darfst sein, wie du bist.
Du darfst Nein sagen.
Du bist gut, so wie du bist.
Neu im Blog
Du merkst, dass da etwas ist. Aber was?
Warum hält dein Kind die Naht in der Socke nicht aus? Warum trägt es den Streit vom Schulhof mit nach Hause, obwohl es gar nicht beteiligt war? Und braucht es eine Diagnose, oder geht es auch ohne?
Im Blog gehe ich solchen Fragen nach. Ich schreibe, was dahinterstecken kann und was du damit anfangen kannst.
Häufige Fragen zu den Büchern
Für welches Alter sind die Bücher?
Für Kinder ab etwa 6 Jahren, also für das Grundschulalter.
Ist das Buch auch für ADHS- oder hochsensible Kinder geeignet?
Viele Kinder, die Kleine Mutpausen mögen, erleben die Welt intensiver als andere. Manche sind sehr feinfühlig oder introvertiert. Manche sind hochsensibel, hochbegabt, neurodivergent oder einfach anders, als es das Umfeld oft erwartet.
Kleine Mutpausen sind kein therapeutisches Angebot und stellen keine Diagnosen. Sie laden Kinder ein, ihre eigene Art zu spüren und zu erleben: Mit mir ist alles in Ordnung.
Braucht mein Kind eine Diagnose, um davon zu profitieren?
Überhaupt nicht. Das Buch ist für jedes Kind gedacht, das manchmal Rückzug braucht, unabhängig von Etiketten oder Diagnosen.
Ist das nur ein Malbuch?
Es ist ein Malbuch mit Sätzen, die stärken, mit Seiten zum Ankreuzen und Auswählen, zum freien Schreiben und mit Mutkarten zum Ausschneiden.
Mein Kind liest noch nicht so gut, funktioniert das trotzdem?
Ja. Das Buch ist so gestaltet, dass Kinder einfach anfangen können: mit dem Stift, nicht mit dem Lesen. Die Texte sind kurz, die Bilder führen. Und vieles braucht gar keine Worte.
Erst mal reinschnuppern
6 Mutkarten für dein Kind, kostenlos
Kleine Sätze zum Ausschneiden, für die Jackentasche oder den Schulranzen.
Dazu kommt freitags mein Newsletter.


